22.03. - 31.05.2009
Der Bildhauer Wilhelm Haverkamp - vom Münsterland nach Berlin
Ausstellung
Rathaus Senden und Burg Vischering, Lüdinghausen
Ein waschechter Münsterländer, geboren am 04.März 1864 in Senden, ist Prof. Wilhelm Haverkamp
gewesen. Der Bildhauer und Künstler hielt Zeit seines Lebens Kontakt zu seinem Heimatort und so
sind auch hier einige seiner Kunstwerke zu finden. Das Ehrenmal an der Wilhelm-Haverkamp-Straße
zum Beispiel, der Grabstein der Familie Haverkamp auf dem Sendener Friedhof oder die ergreifende
Pietá in der Laurentiuskirche, sind Zeugen seines einstigen Schaffens.
Er war ein großer und vielseitiger Künstler seiner Zeit, der in allen Stilrichtungen des
Historismus, des Jugendstils und des beginnenden Expressionismus gearbeitet hat. Zeugnisse seines
Schaffens sind noch heute in vielen Regionen Deutschlands sowie in Italien und den USA zu
sehen.
In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Senden und dem Kreis Coesfeld widmet der Heimatverein Senden
dem 1929 in Berlin verstorbenen Professor Haverkamp eine Ausstellung und zwar sowohl im Rathaus
Senden, als auch in der Burg Vischering in Lüdinghausen.
Ausstellungseröffnung:
22.03.2009, 11.00 Uhr am Ehrenmal an der Wilhelm-Haverkamp Straße mit anschließendem Gang zum
Rathaus.
Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten des Rathauses Senden frei zugänglich.
Öffnungszeiten Burg Vischering
täglich außer montags von 10 – 13 Uhr und von 13.30 bis 16.30 Uhr
ab April bis 17.30 Uhr
Eintrittspreise Burg Vischering
Erwachsene: 2,50 €/2,00 € erm.
Kinder und Jugendliche bis 18. Jahre: 1,00 €
Familienkarte: 6,00 €
05.08.2005
Pressemeldung in den Westfälischen Nachrichten:
Museumsfahrt: "Die letzten Stunden von Herculaneum"
Senden. Der Heimatverein Senden besucht am nächsten Donnerstag
(11. August) die Sonderausstellung über die letzten Stunden von Heculaneum im Jahre
79 n. Chr. Es ist eine Ausstellung, die außerhalb von Italien ausschließlich in
Haltern, Berlin und Bremen zu sehen ist. "Die letzten Stunden von Herculaneum"
können so hautnah "vor der Haustür" miterlebt werden: Der Prunk der Villa dei Papiri
und die Angst der Menschen in den Bootshäusern. Die Besuchergruppe begibt sich durch
die Straßen und Häuser der Stadt, besucht das nur durch Stollen ausgegrabene Theater
und spürt überall das Grollen des Vesuv. Alle Mitglieder und Interessierte sind zu
der einmaligen Besichtigung in unserer Region im Westfälischen Römermuseum in
Haltern willkommen. Abfahrt ist um 8 Uhr ab Busbahnhof. Der Kostenbeitrag für Fahrt,
Eintritt und Führung beträgt 25 Euro. Rückkehr ist gegen 13 Uhr.
Anmeldungen nimmt Rüdiger Bausch, Tel. 02597/7182, entgegen.
Quelle: Westfälische Nachrichten; 05.08.2005
19.07.2005
Pressemeldung in den Westfälischen Nachrichten:
311 Touren in zehn Jahren unternommen
 |
Foto: Zahn Jahre besteht die Radgruppe des Heimatvereins Senden.
Am Sonntag wurde Geburtstag gefeiert.
Foto: -dav-
Quelle: Westfälische Nachrichten; 19.07.2005 |
-dav- Senden. Wenn einer eine Reise tut, hat er viel zu erzählen,
lautet ein Sprichwort. Viel zu erzählen hatten auch die Radler des Heimatvereins Senden, die
sich am Sonntag trafen um das zehnjährige Bestehen ihrer Gruppe zu feiern. Angefangen hatte
alles 1995, genauer gesagt am 9. Mai: Die Eheleute Böckenholt schlagen vor, dienstags eine
Feierabendradtour einzurichten, wie ein Aushängeblatt verkündet. Das Blatt liegt zusammen mit
vielen anderen Blättern, dünnen Heften und dicken Fotoalben auf mehreren Tischen, die in
einem Flur des Gymnasiums aufgebaut sind.
All diese Materialien zeugen von der abwechslungsreichen Geschichte der Radlergruppe des
Heimatvereins. Jedes Jahr während der Sommerzeit treffen sich die Radler dienstags um 18.30
Uhr am Busbahnhof. Neben den Fotos und Geschichten konnten die Gäste eingeladen waren die
Heimatvereine der umliegenden Ortschaften sowie alle Sendener sich außerdem eine Dia-Show
über einen geplanten Ausflug sowie eine Präsentation der neuen Internetseite der
Heimatfreunde ansehen.
Auf 311 Touren fuhren die Radler seither 8434 Streckenkilometer, rechnet man noch die
Teilnehmer dazu, so haben die Radler zusammen insgesamt 175370 Kilometer zurückgelegt. Seit
1998 kamen die sonntäglichen Fahrten dazu und 2001 wurde die erste dreitägige Radwanderung
gestartet. Seitdem wird jedes Jahr eine größere Tour, die mehrere Tage dauert, etwa nach
Tecklenburg oder Bad Laer, unternommen.
Im Schnitt sind wir 25 bis 30 Mitfahrer, manchmal auch bis zu 50. Kommt halt auf das Wetter
an. Aber da sein muss man immer, auch wenn nur zwei oder drei mitfahren, erklärt Friedhelm
Böckenholt, der zusammen mit seiner Frau Maria die Radtouren seit jenem Abend im Mai 1995
organisiert. Der besondere dank galt an diesem Tag dem Orgateam der Touren sowie den
zahlreichen Sachspendern, die für den gemütlichen Nachmittag manch leckeren Kuchen gebacken
hatten.
Quelle: Westfälische Nachrichten; 19.07.2005
09.07.2005
Pressemeldung in den Westfälischen Nachrichten:
225 Kilometer per Rad unterwegs
29 Sendener Heimatfreunde unternahmen Ausflug ins östliche Münsterland
 |
Foto: 29 Sendner Heimatfreunde unternahmen jetzt eine viertägige
Radtour ins östliche Münsterland.
Foto: Heimatverein Senden e.V.
Quelle: Westfälische Nachrichten; 09.07.2005 |
Senden. 29 Radlerinnen und Radler des Heimatvereins waren jetzt
unterwegs, um das östliche Münsterland zu erkunden. Die Route führte zunächst südlich an
Münster vorbei, durch Nennheide und Geist, um an die Werse zu gelangen. An diesem idyllischen
Flüsschen entlang gelangte die Radelgruppe zum Ortsrand von Handorf. Von dort aus radelte die
Gruppe durch Heide und Wald, Feld und Flur und nach Durchquerung der Emsauen nach
Westbevern. Über Wirtschafswege gelangten die Heimatfreunde nach Ostbevern, wo im Heimathaus
ein Imbiss vorbereitet war, heißt es in einer Pressemitteilung. Begrüßt wurde die Gruppe
auch von Bürgermeister Jürgen Hoffstett, der über die Gemeinde und vornehmlich über seine
Zeit als Verwaltungschef berichtete. Nach Besichtigung des Heimathauses und seiner
Einrichtung radelten die Heimatfreunde nach Glandorf-Sudendorf, wo das Museum für historische
Landtechnik besichtigt wurde. Zur Stärkung gab es Kaffee und leckeren, noch warmen
Butterkuchen. Danach wurde die letzte Etappe in Angriff genommen und nach 70 Kilometern das
Ziel, die Unterkunft in Bad Laer-Winkelsetten erreicht.
Am zweiten Tag stand eine Tour mit einem Radwanderführer des Heimatvereins Füchtdorf an.
Unter anderem wurden das dortige Heimathaus, das Kloster Vinnenberg und die
Doppelschlossanlage Harkotten besucht. Dort wurden die Heimatfreunde von der Baronin von
Korf sen. empfangen und durch Anlagen und Kapelle geführt. Offen erzählte die Baronin aus
ihrem Leben und von den Schlössern von Ketteier und von Korff (Doppelschlossanlage Harkotten).
Der dritte Tag galt der Erkundung von Bad Laer und der näheren Umgebung. Der Gruppe stand
eine Radwanderführerin aus Bad Laer zur Seite. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung.
Eine größere Gruppe radelte zum Kaffeetrinken ins benachbarte Bad Rothenfelde. Der Abend
wurde in gemütlicher Runde auf dem "Heuboden" verbracht.
Nach dem Frühstück am vierten Tag startete die Gruppe zur Heimfahrt. Auf wenig befahrenen
Straßen und Wegen ging es über Füchtorf-Milte-Müssingen-Einen-Everswinkel-Alverskirchen nach
Wolbeck. Dort wurde Mittagsrast gemacht. Weiter führte die Strecke an Hiltrup vorbei auf die
DEK-Route nach Senden. Die Heimatfreunde erreichten nach 225 gefahrenen Kilometern
heimatliche Gefilde.
Quelle: Westfälische Nachrichten; 09.07.2005
02.06.2005
Pressemeldung in den Westfälischen Nachrichten:
Auch in Freiburg gibt's ein Münster
Heimatfreunde zieht es in die Ferne
 |
Foto: Auch Wasenweiler statteten die Sendener Heimatfreunde aus
Senden bei ihrer Reise in Richtung Schwarzwald und Freiburg einen Besuch ab.
Foto: R. Bausch
Quelle: Westfälische Nachrichten; 02.06.2005 |
Senden. 51 Sendener Heimatfreunde unternahmen jetzt ihre
Jahresfahrt nach Freiburg im Breisgau. Das bis dahin kühle Maiwetter wurde auf der Reise
durch heißes Sommerwetter abgelöst. Wie eine Einheimische zu berichten wusste, ist dieser
radikale Wetterumschwung von den "Winterschuhen in die Sandalen" in dieser Region üblich,
heißt es in einer Pressemitteilung.
Die erste Station war die alte Römerstadt Worms. Prächtig strahlte der rote Sandstein des
spätromanischen Domes aus dem 11./12. Jahrhundert. Er ist Grablege der salischen Vorfahren
der mittelalterlichen Kaiserdynastie der Salier. Bereits in der Nibelungensage wird Worms als
Hauptstadt des Burgunderreiches erwähnt und in seinen Mauern soll der Streit zwischen
Kriemhild und Brunhild ausgetragen worden sein.
Auch für die heutige Geschichte ist Worms von Bedeutung. Martin Luther, 1521 vor den
Reichstag geladen, hat dort seine Kritik an der damaligen Kirche nicht widerrufen. Somit
wurde in dieser Stadt der Grundstein für die evangelische Kirche gelegt. Weiterhin konnten
die Heimatfreunde den ältesten und größten jüdischen Friedhof Europas auf dem "Heiligen
Sand" bestaunen, auf dem Grabmale aus dem 11. Jahrhundert zu sehen sind.
Die Münsterstadt Freiburg kann auf eine wechselvolle Geschichte zurückblicken. 1120 von dem
Herzog von Zähringen gegründet, wurde sie von 1368 bis 1806 mit kurzen Unterbrechungen von
den Erzherzögen von Österreich regiert. Auch die 1457 gegründete Universität fällt in die
Epoche, als Freiburg zu Vorderösterreich gehörte. Kaiser Maximilian berief den Reichstag
nach Freiburg ein und ließ als Versammlungssaal das "Kornhaus" errichten. Seit 1806 gehörte
die Stadt zum Großherzogtum Baden und ist seit 1827 Erzbistum.
Wie durch ein Wunder wurde das 116 Meter hohe Münster bei den schweren Bombenangriffen 1944
nicht getroffen, in dessen Verlauf die Altstadt fast völlig zerstört wurde. Der
Wiederaufbau orientierte sich wie in Münster am Charakter der alten Bebauung und so
präsentiert sich dem heutigen Besucher eine historische und zugleich moderne Stadt.
Die von Friedrich Barbarossa 1226 zur freien Reichsstadt erhobene Stadt
Colmar liegt auf einer "Trockeninsel" im oberen Rheintal. Es fallen dort kaum mehr als
vierzig Liter Regen auf den Quadratmeter. "Klein Venedig",der kleine, mit Fachwerkhäusern
bestückte und mit Kanälen durchzogene Stadtteil, beherbergt auchdie Markthallen. Sie wurden
bis vor ein paar Jahren noch von kleinen Frachtkähnen mit frischem Obst und Gemüse beliefert.
Wer die Mittagspause zum Besuch des Unterlinden-Museums nutzte, konnte den weltberühmten
Isenheimer Altar von Matthias Grünewald bewundern.
In Kaysersberg erblickte 1875 Albert Schweitzer das Licht der Welt. Als Mediziner, Theologe
und Musiker ist er durch sein selbstloses Engagement in Lambarene in Zentralafrika zum
Weltbürger geworden und 1952 mit dem Friedensnobelpreis geehrt worden. Auf der Rückfahrt
machten die Sendener Station im elsässischen Weinstädtchen Riquewihr. Diese "Perle des
Reblandes" ist unbestritten eine Bilderbuchstadt und seine Motive ließen die Herzen der
Fotografen höher schlagen. Eine Besichtigung der Winzergenossenschaft Wasenweiler am
Kaiserstuhl mit Weinprobe durfte natürlich nicht fehlen.
Eine Rundfahrt durch den Hochschwarzwald mit Stationen in St. Peter, Hinterzarten, Titisee
und am Feldberg gaben der Reisegruppe einen Eindruck von der wunderschönen Landschaft, die
Freiburg umgibt. Das ehemalige Benediktinerkloster St. Peter mit seiner alles überragenden
Kirche und der einmaligen Bibliothek im barocken Stil sowie eine Käserei-Besichtigung waren
nur einige Höhepunkte.
Die Heimreise nach Senden wurde von einem Stopp in Darmstadt unter brochen. Das dort
residierende Landgrafengeschlecht von Hessen-Darmstadt zog zu seiner Zeit viele bedeutende
Maler, Dichter und Architekten an. Heute ist Darmstadt Sitz des deutschen
Schriftstellerverbandes, dem PEN-Club.
Quelle: Westfälische Nachrichten; 02.06.2005
04.05.2005
Pressemeldung in den Westfälischen Nachrichten:
Was wird aus dem Alten Zollhaus?
Keine Einigung zwischen Gemeinde und Besitzer / "Schnapskeller" der ehemaligen Brennerei Palz abgerissen
 |
Foto: Mit zwei Baggern ist gestern der so genannte Schnapskeller
der ehemaligen Brennerei Palz abgerissen worden.
Foto: -sff-
Quelle: Westfälische Nachrichten; 04.05.2005 |
-sff- Senden. Der alte Schnapskellerder ehemaligen Brennerei Palz ist seit
gestern Geschichte. In nur wenigen Stunden haben zwei Bagger das historische Gebäude an der
Münsterstraße dem Erdboden gleich gemacht. Eigentümer Wilhelm Palz hat damit von der
Abbruchgenehmigung des Kreises Coesfeld Gebrauch gemacht, um auf dem angrenzenden
Grundstücksteil ein neues Wohnhaus zu errichten. Zurzeit lebt die Familie noch im
denkmalgeschützten Alten Zollhaus gegenüber der Alten Brennerei.
Das Gebäude muss von Grund auf saniert werden, was nicht möglich ist, solange es bewohnt ist.
Laut Gutachten liegt der Aufwand bei rund 850000 Euro. Das ist für einen Privatmann
untragbar, macht Wilhelm Palz auf Anfrage unsere Zeitung deutlich. Aus diesem Grunde habe er
der Gemeinde ein Verkaufsangebot gemacht.
Im Wesentlichen möchte der Sendener Folgendes erreichen: Die Gemeinde Senden soll das Alte
Zollhaus und ein rund 1000 Quadratmeter großes Teilgrundstück übernehmen. Als finanziellen
Ausgleich möchte Wilhelm Palz einen angemessenen Preis für das Grundstück. Überdies soll
sich die Gemeinde Senden verpflichten, das in seinen Ursprüngen rund 400 Jahre alte Gebäude
zu erhalten. Mehrere parallele öffentliche Nutzungsmöglichkeiten würden sich anbieten:
als Verkehrsbüro, Heimat-, Bürger- und Vereinshaus (unsere Zeitung berichtete bereits mehrfach).
Wir haben mit der Bezirksregierung gesprochen gesprochen und sind uns grundsätzlich einig,
dass die Sanierung förderungswürdig ist, erläutert Beigeordneter Reinhold Wallkötter. Das
bedeute jedoch nicht automatisch, dass die Mittel für die Sanierung des denkmalgeschützten
Gebäudes auch tatsächlich bewilligt werden. In nichtöffentlicher Sitzung sei sowohl im
Bauausschuss als auch im Gemeinderat über die Thematik gesprochen worden. Mit Hinweis auf den
nichtöffentlichen Charakter der politischen Diskussion wollte der Beigeordnete gestern noch
keine näheren Angaben zum weiteren Vorgehen machen.
Im Gespräch mit unserer Zeitung machte Wilhelm Palz deutlich, dass ihm der Erhalt des
Familienstammsitzes am Herzen liegt, andererseits aber ein finanziell gangbarer Weg gefunden
werden müsse. Das etwa 400 Jahre alte Gebäude von der Familie Stegehaus/Palz Ende des 18.
Jahrhunderts erworbenen wurde zu napoleonischer Zeit als Zollhaus genutzt. Der Überlieferung
nach sei in dem ursprünglichen Gildehaus 1602 die Schützenbruderschaft St. Johanni gegründet
worden.
Am 25. März 1992 wurde das Alte Zollhaus unter Denkmalschutz gestellt. In der Begründung
heißt es: Mit der Brennerei und der Pfarrkirche bildet das Haus eine ,Traditionsinsel im
Ortsbild. Älter als die beiden anderen macht es bewusst, dass die Geschichte Sendens weit
zurückgeht. Das vorbeschriebene Objekt ist aus städtebaulichen und volkskundlichen Gründen
von hoher Bedeutung. An der Erhaltung und Nutzung besteht ein öffentliches Interesse.
Ich habe die Aufnahme in die Denkmalliste damals nicht beantragt, erklärt Wilhelm Palz. Das
habe die Gemeinde Senden seinerzeit beschlossen. Für ihn als Eigentümer seien damit
zusätzliche Pflichten verbunden gewesen. Die notwendige Kernsanierung übersteige jedoch seine
Mittel. Auf die Frage, ob er sich vorstellen könne, dass das historische Gebäude letztlich
abgerissen oder dem Verfall preisgegeben werden muss ähnlich wie es zurzeit beim Schloss der
Fall zu sein scheint entgegnet Wilhelm Palz: Ich kann mit vieles vorstellen.
Quelle: Westfälische Nachrichten; 04.05.2005
29.04.2005
Pressemeldung in den Westfälischen Nachrichten:
Heimatverein Senden im weltweiten Netz
 |
Foto: Seit gestern ist der Heimatverein Senden auch offiziell im
weltweiten Netz vertreten. Geschäftsführer Martin Lütkemann (v.l.), der zweite
Vorsitzende Friedhelm Böckenholt, der Vorsitzende Rüdiger Bausch und Web-Designer
Marcus Engemann gaben den Startschuss.
Foto: -wer-
Quelle: Westfälische Nachrichten; 29.04.2005 |
-wer- Senden. Ein Spaziergang durch Senden gefällig selbst für Menschen
in Seattle oder auf Sansibar ist dies jetzt jederzeit möglich. Virtuell versteht sich. Per
Mausklick im Internet. Gestern fiel offiziell der Startschuss für den Internetauftritt des
Heimatvereins Senden. Das umfangreiche Projekt, das im Februar gestartet wurde, erlaubt den
Nutzern nicht nur besagten Ortsspaziergang, sondern nimmt den Besucher aus dem World-Wide-Web
auch mit auf eine Reise durch die Historie des Dorfes von seiner ersten urkundlichen
Erwähnung bis in die Neuzeit.
Das Angebot ist bewusst sehr weit gefächert. Es wendet sich mit einem gewissen Anspruch an
seine Leser, erklärt Rüdiger Bausch. Der Vorsitzende hat gemeinsam mit seinem Stellvertreter
Friedhelm Böckenholt, dem Geschäftsführer Martin Lütkemann und dem Web-Designer Marcus
Engemann in den vergangenen drei Monaten intensiv an der Gestaltung der Seiten gearbeitet.
Da wurden nicht nur Texte verfasst und umfangreiches Bildmaterial gesichtet, auch alle neun
Wanderwege um und in Senden werden vorgestellt.
Auffällig ist vor allem die Übersichtlichkeit der verschiedenen Angebote der Internetseite.
Da wird unter dem Stichwort Geschichte Sendens nicht nur Historisches offeriert, sondern in
der Rubrik Veranstaltungsprogramm auf aktuelle Termine verwiesen. Zudem lassen die
Heimatfreunde den Sendener Anzeiger zumindest im Internet wiederaufleben. Unter eben diesem
Namen ist in den 1920er Jahren eine kleine Zeitung im Dorf erschienen, wie Bausch berichtet.
Die letzte Ausgabe erschien am 3. Januar 1936, sagt er.
Ein besonderes Anliegen der Verantwortlichen des Heimatvereins ist es, dass der
Internetauftritt lebendig bleibt. Er soll sich stetig weiter entwickeln, einem Wandel
unterzogen sein. Dazu mag nicht zuletzt das Gästebuch beitragen, in dem sich die Besucher mit
Anregungen, Ergänzungen, Ideen und Kritik zu Wort melden können. Wir wollen einen Dialog
eingehen mit den Nutzern der Seite, sagt Rüdiger Bausch. Nicht ohne Hintergedanken wurde
zudem ein Beitrittsformular für den Verein installiert. Die Heimatfreunde freuen sich über
jeden Interessierten, der sich durch die Seite derart angesprochen fühlt, dass er gleich
aktiv mitmachen möchte, ist man sich im Vorstand einig.
www.heimatverein-senden-westf.de
Quelle: Westfälische Nachrichten; 29.04.2005
11.03.2005
Pressemeldung in den Westfälischen Nachrichten:
Heimatfreunde haben sich 2005 viel vorgenommen
 |
Foto: Hans-Peter Boer berichtete den Heimatfreunden informativ
und mit Anekdotten gespickt über die wechselvolle Geschichte des Bistums Münster.
Foto: -akr-
Quelle: Westfälische Nachrichten; 11.03.2005 |
-akr- Senden. Kurz und kurzweilig war die Mitgliederversammlung des
Heimatvereins Senden am Mittwoch im Saal Niemeyer. Ersteres lag daran, dass abgesehen von
einem Kassenprüferposten keine Wahlen anstanden, sondern nur die Berichte des vergangenen
Jahres vorgelegt wurden. So verlas Vorsitzender Rüdiger Bausch nach der Begrüßung und einem
kurzen Ausblick auf die Aktivitäten der nahen Zukunft den Rechenschaftsbericht für das Jahr
2004. Jede Menge Veranstaltungen konnte der Heimatverein wieder einmal vorweisen. Neben den
schon traditionellen Terminen wie dem Herdfeuerabend, dem Maifest, den regelmäßigen Radtouren
am Dienstag und Sonntag, dem Lambertusfest oder dem Nikolausabend waren die letztjährigen
Höhepunkte der Besuch der Arena AufSchalke, die Jahresfahrt nach Augsburg und der Besuch des
Aachener Weihnachtsmarktes.
Im Anschluss an den Rechenschaftsbericht trug Dieter Ashoff den Kassenbericht vor. Die
Kassenprüfer Rudi Havighorst und Georg Brinkmann bestätigten die ordnungsgemäße Führung der
Kasse und beantragten die Entlastung des Vorstandes, die von der Versammlung einstimmig
gewährt wurde. In der darauffolgenden Wahl wurde Friedrich Guth zum neuen Kassenprüfer
gewählt.
Kurzweilig wurde es, als Hans-Peter Boer, Vorsitzender des Kreisheimatvereins und
Geschichtslehrer am Joseph-Haydn-Gymnasium, über die 1200-jährige Geschichte des Bistums
Münster referierte. Dabei mischte er gekonnt weitgehend unbekannte Fakten, zum Beispiel
das Münster Anfang des 16. Jahrhunderts evangelisch war, mit lokalen Anekdoten, so dass am
Ende ein ebenso informativer wie unterhaltsamer Vortrag dabei herauskam.
Bevor Rüdiger Bausch den offiziellen Teil der Versammlung schloss, gab es noch Informationen
zur Ende Mai anstehenden Jahresfahrt der Heimatfreunde nach Freiburg, zum Ausflug mit der
Santa Monika nach Münster sowie zu der von Friedhelm und Maria Böckenholt geplanten
Radwanderung.
Quelle: Westfälische Nachrichten; 11.03.2005
25.02.2005
Pressemeldung über die Erstellung der Internetseite des Heimatvereins in den Westfälischen Nachrichten:
Heimatverein geht online
 |
Foto: Rüdiger Bausch (v.l.), Martin Lütkemann und Friedhelm
Böckenholt (r.) lassen sich von Marcus Engemann die Pläne für den
Internetauftritt des Heimatvereins erläutern.
Foto: -akr-
Quelle: Westfälische Nachrichten; 25.02.2005 |
-akr- Senden. Man kann der Tradition verpflichtet sein, aber trotzdem moderne Technik
nutzen. Das beweist im Moment der Heimatverein Senden. Der hat Marcus Engemann für die
Erstellung des Internetauftrittes des Vereins unter Vertrag genommen. Zusammen mit einigen Mitgliedern der
Heimatfreunde erarbeitete der Sendener Webdesigner ein Konzept zur Umsetzung der Ideen und
füllt dieses Gerüst nun mit Leben. Begonnen wurde mit der Arbeit Anfang Februar, online
gehen soll die Seite im Laufe des März.
Neben einem virtuellen Rundgang durch Senden, der an den einzelnen Stationen die heutigen
Ansichten mit historischen Bildern verbindet, wird es eine Chronologie Sendens von der erstmaligen
Erwähnung etwa 890 n. Chr. bis heute geben. Man wird historische Berichte finden, über
Senden allgemein oder auch speziell über die Geschichte einzelner Gehöfte, und Texte über
Sendener Persönlichkeiten wie Paul Mersmann, Anton Aulke oder Wilhelm Haverkamp.
Eine Liste der Sendener Denkmale ist ebenso vorhanden wie eine Bibliographie, in der alle
Bücher und Schriften gesammelt werden sollen, in denen etwas über Senden zu lesen ist.
Auch das Programm des Heimatvereins ist auf der Seite zu finden. Zum einen als
Jahresüberblick, zum anderen in der Rubrik Sendener Anzeiger mit aktuellen Hinweisen.
Dort werden auch Pressetexte über den Verein nachzulesen sein.
Quelle: Westfälische Nachrichten; 25.02.2005