![]() |
||
|
||
|
von Christian Wermert und Rüdiger Bausch; © 2005
um 890 n.Chr. 10. August: Bildung des Regierungsbezirkes Münster mit dem Landkreis Lüdinghausen. Die Gemeindestatistik zählt 331 Wohnhäuser, in denen 2036 Personen leben, insgesamt sind 380 Dächer mit Stroh gedeckt. Die ehemalige Haus Sendensche Borg auf dem Gelände der heutigen Brennerei Palz, vormals Stegehaus brennt ab. 1818 7./8. Juni: Großbrand in Ottmarsbocholt: 21 Familien werden obdachlos. 1820 Die Herrenstraße in Senden bekommt ihr erstes Steinpflaster. 1833 Glockenguss auf dem Kirchhof zu Senden durch Peter Börtel aus Frankreich. 1835 Errichtung des Pastoratsgebäudes unter Pfarrer Schulz. 1836 Wieder brennt es in Ottmarsbocholt - 27 Familien verlieren ihre Häuser mit Hab und Gut. 1838 Appelhülsen, seit 1832 im Amtsbezirk Senden, kommt wieder zu Nottuln. 1839 Gründung einer Apotheke (Hully, Grote, Schulte E., Schulte, O.). 1841 Errichtung einer Postagentur in Senden (Riedkötter/Fels). 1842 Errichtung eines Spritzenhauses mit Gefängnislokal. 1846 Der alte Begräbnisplatz um die Sendener Pfarrkirche wird geschlossen. Der Friedhof auf "Wünings Kamp" wird angelegt. 1851 Ausbau der heutigen Münsterstraße (früher Wasserstraße). In Senden werden 2508 Katholiken gezählt. 1855 Bau der Chaussee von Senden nach Lüdinghausen. 1863 Ankauf einer gemeinschaftlichen Chaussee-Walze für die Gemeinden Senden und Olfen. 1864 4. März: Bildhauer Prof. Wilhelm Haverkamp wird in Senden als Sohn eines Holzschumachers geboren. Er wirkte mit großem Erfolg an der preußischen Kunstakademie in Berlin. Zu seinen zahlreichen Werken gehören in unserem Raum u.a. Die Kriegerdenkmäler in Lüdinghausen, Senden und Coesfeld; Pieta in der Pfarrkirche Senden. Er stirbt am 19.1.1929 und wird auf dem Sendener Friedhof beigesetzt. 1868 Gründung der Stilfabrik Hölken. 1869 Errichtung einer Notkirche vor dem Pastorat und Abbruch der alten Kirche in Senden. 1873 10. September: Weihe der neuen spätgotischen Hallenkirche durch Bischof Boßmann (erbaut 1870-73). Bereits 1859 werden in Gettrup 290.000 Ziegelsteine, 1860 305.000, 1861 31.000 gebrannt, die jedoch zur Zeit des Baubeginns schon unbrauchbar waren. 1865 beginnt man mit den Kollekten für den Kirchneubau. 1869 Bau einer Notkirche und Abriss der alten Kirche aus dem 15. Jh.. 1870-73 Bau der neuen Kirche nach Plänen des Architekten Nordhoff aus Münster. 1888-90 Bau des Turmes. Die Orgel stammt aus dem Jahr 1854, leicht verändert 1873. Glocken aus den Jahren 1527, 1528, 1687 (heute in der Pastorat), 1732, 1833 eingeschmolzen im II. Weltkrieg - 1951 ersetzt. 1876 Gründung der Strumpfstrickerei Rhode-Schulte. 1880 Reste der alten "Burg" Senden (auf dem Gelände der heutigen Brennerei Palz) werden durch Feuer zerstört und danach abgerissen. Abbruch des adeligen Hauses Rorup an der Stever beim Dorf. 1881 Eröffnung der privaten Rektorratsschule in Senden durch Schmitz, dem Vorläufer der heutigen Realschule. 1882 Errichtung der Strumpffabrik E. Schulte und Frerichmann in Senden. 1883 Die Grube "Elise" beginnt mit der Förderung von Strontianit in Ottmarsbocholt - Ein kleiner "Goldrausch" erfasst das Dorf. 1884 Gründung der Spar- und Darlehnskasse Ottmarsbocholt. 1887 Der akademische Bildhauer Alexander Frerichmann wird am 17. 8 in Senden geboren. Der Künstler fertigt in seinem schaffensreichen Leben bis zu seinem Tod 1960 zahlreiche bedeutende Kunstwerke. Gründung der Sendener Spar- und Darlehnskasse. 1888 Senden erhält seine erste Straßenbeleuchtung durch Petroleumlaternen, die abends durch den Nachwächter für einige Stunden angezündet werden. 1890 Bau der Chaussee von Senden nach Appelhülsen. 1893 Windmühlenabbruch bei Anlage des Dortmund-Ems-Kanals. Der Kanalbau, begonnen 1879, wird 1898 vollendet. 1898 Gründung des Krieger- und Landwehrvereins Senden. 1905 24. Juni: Das neuerbaute St. Johannis-Hospital wird seiner Bestimmung übergeben. 1908 Errichtung einer Acetylen-Gaszentrale und Straßenbeleuchtung in Senden (bis 1923). 1909 29. August: Enthüllungsfeier des Kriegerdenkmals von Prof. Wilhelm Haverkamp, Bildhauer in Berlin und ein Sohn der Gemeinde Senden. 1909 Mühlenbesitzer Kasberg liefert elektrischen Strom für die Straßenbeleuchtung in Ottmarsbocholt. Einweihung und Eröffnung der neuen Bauerschaftschule Wierling. 1913 Der Konszessionsvertrag mit den EWW stellt den Beginn der großräumigen Elektrifizierung Bösensells dar. Gründung einer landwirtschaftlichen Fortbildungsschule Senden. 1918 Ende des 1. Weltkrieges, in Senden sind 82, in Ottmarsbocholt 47, in Bösensell 36 und in Venner 16 gefallene Soldaten zu beklagen. 19. November: Gründung des Arbeiter- und Soldatenrates in Senden. 1923 Umstellung der Straßenbeleuchtung auf elektrisches Licht. 1927/28 Die Gemeinde Senden verkauft ihr eigenes Stromnetz an die EWW. 1930 21. September: Gründung des Verkehrs- und Verschönerungsvereins Senden, dem Vorläufer des heutigen Heimatvereins. Erster Vorsitzender ist Bürgermeister Fröhlich. 1931 Die Gemeinde Senden beschießt nach jahrelangen Beratungen den ersten Bebauungsplan. 1932 Im Oktober wird des Arbeitsdienstkommando Senden in der Gastwirtschaft Busche untergebracht. Der freiwillige Arbeitsdienst (FAD) führt in den folgenden Jahren vorwiegend Meliorationsmaßnahmen auf dem Sendener Gemeindegebiet durch. 1933 Eröffnung der Flußbadeanstalt bei der Bremer`schen Mühle an der Stever. 1934 Errichtung eines Barackenlages für den Arbeitsdienst auf dem Gelände hinter dem alten Sportplatz in Senden. 1937 erfolgt eine Erweiterung des Lagers. Bei Kriegsausbruch wurde die Arbeitsdienstabteilung des RAD-Lager "Fritz Rütter" 5/164 aufgelöst. 1935-1936 Begradigungsmaßnahmen am Dortmund-Ems-Kanal im Bereich Schulze Tomberge. 1939-1955 Bau der neuen Fahrt des Dortmund-Ems-Kanals. 1945 30. März: Einmarsch der Alliierten in Senden und Ottmarsbocholt, am 31.3. in Bösensell. 8. Mai: Ende des II. Weltkrieges. Über 530 Personen, gefallene Soldaten, Vermisste und Ziviltote sind aus den Ortsteilen Sendens zu beklagen. 1946 22. Oktober: Eintreffen des ersten Vertriebenentransportes in Senden. Für rund 1300 Vertriebene und Flüchtlinge wird Senden in den folgenden Jahren zur neuen Heimat. 1948 10 November: Gründungsversammlung des Heimatvereins Senden in der Gaststätte Scharlau. Erster Vorsitzender wird Dr. Walter Schulte. Am 11. Dezember gestaltet Studienrat Anton Aulke den ersten Heimatabend. 1955 Bau der evangelischen Friedenskapelle. 1958 Erster Konzessionsvertrag der Gemeinde Venne mit den VEW. 12. Juli: Enthüllung und Einweihung der 16 am Kriegerdenkmal aufgestellten Ehrentafeln mit den Namen der Opfer beider Weltkriege. 1960 Konrad Potts wird Gemeindedirektor und tritt die Nachfolge von Dr. Bispinck an. 1961 Beginn der Sanierung des Ortskerns Senden. 1962 Februar: Einweihung des "Neuen Rathauses" am Laurentiusplatz, heute VHS-Gebäude. 14. Juli: Anton Aulke, niederdeutscher Dichter wird in Anerkennung seiner schriftstellerischen Leistungen Ehrenbürger der Gemeinde Senden. 1964 Einführung der zentralen Trinkwasserversorgung in Senden. 1973 24. August: Eröffnung des Hallenfreibades Senden. 8.-16. September: Festwoche zur 100 Jahrfeier der Einweihung von St. Laurentius 1975 Durch das "Gesetz zur Neugliederung der Gemeinden und Kreise des Neugliederungsraumes Münster/Hamm vom 7. April 1974" entsteht die "neue" Gemeinde Senden. Die Gemeinde umfasst jetzt auch die ehemals selbständigen Gemeinden Bösensell, Ottmarsbocholt und Venne. Am Stichtag der Neugliederung wohnen somit jetzt 12.678 Einwohner in Senden. Am 13. März stirbt der Künstler und Bildhauer Paul Mersmann in seinem Haus in der Münsterstraße. Er hat dort seit seinem Umzug 1967 von Sprakel gelebt und gearbeitet. Sein selbstgestaltetes Grabmal schmückt seine letzte Ruhestätte auf dem St. Laurentiusfriedhof. 14. März: Der Heimatverein Ottmarsbocholt wird gegründet. Anstoß hierzu ist wohl der Verlust der kommunalen Selbständigkeit zu Beginn dieses Jahres. Theo Greive wird am 14.April zum 1. Vorsitzenden gewählt. 1976 1. Januar: Die Evangelische Kirchengemeinde Senden wird selbständig. Bis dahin gehörte sie zunächst der Evang. Kirchengemeinde Lüdinghausen, später der Evangelischen Kirchengemeinde Ascheberg an. Im Sendener Sportpark werden die Kampfbahn C und mehrere Tennisplätze errichtet. Zwei Jahre später, am 3. August 1978 wird der Sportpark Senden mit der Sporthalle offiziell seiner Bestimmung übergeben. 1977 19-22. Mai: Jahresfahrt nach Husum mit folgenden Besichtigungen / Besuchen: Hallig Hooge, Eiderstedt, Heide, Itzehoe, Glücksstadt und Worpswede. 1979-1984 Verbreiterung des Kanalbettes des Dortmund-Ems-Kanals um 13 m vom Schloß Senden bis Schulze Tomberge. 1978 Mai: Jahresfahrt nach Goslar mit folgenden Besichtigungen / Besuchen: Clausthal Zellerfeld und Stabkirche in Hahnenklee, Braunlage, Torfhaus mit Grenze zur DDR (Brocken im Nebel). 1979 28.04.-01.05.: Der Heimatverein besucht Paris unter ortskundiger Führung von Fritz Huth, sen., der im Krieg lange in Paris stationiert war. 18. Mai: Konzessionsvertrag der Gemeinde mit der Gelsenwasser AG zur Versorgung der Gemeinde Senden mit Gas. 24.-27. Mai: Jahresfahrt nach Mainz mit folgenden Besichtigungen / Besuchen: Limburg (Dom), Maria Laach, Pfalz b. Kaub, Rheinfahrt (Loreley), Worms (Dom), Kellereibesichtigung und St. Goarshausen. 4. November: Einweihung des Pfarrzentrums St. Laurentius Senden. 1980 14-18. Mai: Jahresfahrt nach Freiburg mit folgenden Besichtigungen / Besuchen: Heidelberg (Schloss), Straßburg, St. Peter (Bibliothek) und Elsass mit Colmar und Riquewihr. 1981 18.-31. Mai: Jahresfahrt nach Hamburg mit folgenden Besichtigungen / Besuchen: Michel, alter Elbtunnel, Kramer Amtsstuben, Hafenrundfahrt, Schulauer Fährhaus, Pöseldorf, Lüneburg, Sachsenwald (Bismarck), Planten un Blomen, Polizeipräsidium und Rhododendrenpark in Bremen. Der Waldfriedhof wird in Betrieb genommen, die Einweihung erfolgt am 8.6.1981. 1979-1981 Bau der neuen Kläranlage in der Bauernschaft Gettrup. 1982 Eröffnung des Bürgerparks Senden. Aufstellen des "FleitenTerro", einer Bronzeplastik von H. J. Lucht, im Bürgerpark Senden. 20.-24. Mai: Jahresfahrt nach München mit folgenden Besichtigungen / Besuchen: Würzburg, Olympia Park mit Fernsehturm, Schloss Nymphenburg, Schwabing, Prien a. Chiemsee, Herrenchiemsee und Fulda. 15. Oktober: Einweihung des "Neuen Rathauses" an der Münsterstraße. Bereits zwanzig Jahre nach Errichtung des Rathauses an der Kirche war dieser Neubau erforderlich geworden. 1983 15. Oktober: Erschließung der Kleingartenanlage Senden, Übergabe der Anlage an den Kleingartenverein "Gartenfreunde Senden". 1984 Die neue Kanalbrücke der B 235 wird in Betrieb genommen. 25. Januar: die Altenbegegnungsstätte "Treffpunkt" an der Münsterstraße wird eröffnet. 28.4.-1.5.: Jahresfahrt nach Regensburg mit folgenden Besichtigungen / Besuchen: Bad Kissingen, Walhalla, Donau-Schifffahrt, Glashütte in Frauenau und Bamberger Dom. 1985 01. Januar: Erstmalig wird einen Heimatkalender mit historischen Aufnahmen herausgegeben. Dieser Kalender erschein bis 1996 und wird von Wilhelm Brox und Rüdiger Bausch zusammengestellt. 23. Februar: Der Musikschulkreises Lüdinghausen gibt ein Konzert im Sendener Rathaus anlässlich des 20jähriges Bestehens. 15. März: Niedersachsens Innenminister Dr. Egbert Möcklinghoff besucht Senden. 24. April: Bundeswohnungsbauminister Dr. Oscar Schneider besucht Senden. 16-20. Mai: Jahresfahrt nach Konstanz mit folgenden Besichtigungen / Besuchen: Weinheim, Meersburg (Annette von Droste Hülshoff), Mainau, Überlingen (Pfahldorf), St. Gallen (Bibliothek) und Lindau. 01. Juni: Der Malerbetrieb Wilhelm Schröder, Münsterstraße 33, feiert sein 100jähriges Betriebsjubiläum. 14. Juni: Bronze-Plastik "Nies un Maricktrin", seine Frau wird im Bereich der Herren-/Frauenstraße aufgestellt. Sie wurde vom Sendenhorster Künstler Bernhard Kleinhans geschaffen. 31. August: 1. Lichterabend im Bürgerpark. 19. Dezember: Der Rat der Gemeinde Senden beschließt die Unterschutzstellung des Baudenkmals Schloss Senden. 1986 05. Baubeginn der neuen Rettungswache an der Mühlenstraße. 08. Mai: 40jähriges Bestehen der Realschule wird mit einem Schulfest gefeiert. 12. Mai: 40jähriges Bestehen der Frauenhilfe Senden. 01. Juni: 80jähriges Bestehen des Spielmannszuges "In Treue fest" Senden. 07. Juni: Die Landbäckerei Eckmann KG feiert ihr 100jähriges Betriebsjubiläum. 17-21.Juni: Jahresfahrt nach Berchtesgaden mit folgenden Besichtigungen / Besuchen: Hammelburg, Salzbergwerk, Salzburg (Feste, Mozarthaus), Wolfgangsee (Weißes Rössel), Königssee-Schifffahrt mit St. Bartholomäus, Obersalzberg und Rotenburg o.d. Tauber. 02. Juli: Die alte Post an der Herrenstraße wird abgerissen. 16. August: Der Hotel- und Gaststättenbetrieb Niemeyer feiert sein 100jähriges Betriebsjubiläum. 1987 25. Januar: Der Junggesellenverein in Ottmarsbocholt feiert das 75jährige Bestehen des Karnevalsumzuges. 15. Februar: Einweihung des Speichers in Ottmarsbocholt 18. Februar: Die Rettungswache an der Mühlenstraße wird in Betrieb genommen. 02. April: Die Firma Roller GmbH eröffnet einen Möbelmarkt in Bösensell. 26. Mai: Der Rat der Gemeinde Senden beschließt den Namen der Realschule in "Geschwister-Scholl-Schule" Realschule der Gemeinde Senden zu ändern. 12./13. Juni: Die Volksbank Senden feiert ihr 100jähriges Bestehen. 13-18. Juni: Jahresfahrt nach Wien mit folgenden Besichtigungen / Besuchen: Würzburg, Purkersdorf, Prater, Eisenstadt, Neusiedler See, Schloss Schönbrunn, Melk a.d. Donau (Bibliothek), Passau (3-Flüsse-Fahrt), Regensburg und Fulda (Dom). 28. Juni: Das Feuerwehrgerätehaus in Bösensell wird eingeweiht. Nunmehr steht auch dem Löschzug Bösensell ein den heutigen Ansprüchen gerecht werdendes Gebäude zur Verfügung. 09. Oktober: Einweihung der Skateboardanlage im Sportpark Senden. 13. Oktober: Thorsten Gülker und Martin Preuß aus Senden gewinnen den 3. Preis im Wettbewerb "Deutsche Geschichte" mit der Arbeit: "Vom Fluß zum Kanal - Der Ausbau der Stever im Raum Senden". Sie sind Schüler des Hittorf-Gymnasiums in Münster. 1988 21. Januar: Spielende Kinder entdecken in der Kreuzbauerschaft Ottmarsbocholt einen 52 m tiefen Krater. Es handelt sich hierbei um einen eingestürzten Schacht des zu Beginn unseres Jahrhunderts stillgelegten Stronzianitbergwerkes "Elise". 29. April: Der Laurentiusbrunnen an der Herrenstraße wird in Betrieb genommen. 17. Mai: Die St. Johannis-Kirche in Bösensell erhält neue Glocken. 30. Mai: Montage eines neuen Sicherheitstores am Dortmund-Ems-Kanal. 02.-05. Juni: Jahresfahrt nach Berlin mit folgenden Besichtigungen / Besuchen: Ost-Berlin (Pässe), Schloss Charlottenburg, Reichstag und Wannsee-Schifffahrt. 02.-06. Juni: 250jähriges Jubiläums-Schützenfest der Schützenbruderschaft Bredenbeck-Wierling. Kaiser: Walter Nosthoff und Karin Hundrup. 04. Juni: 125jähriges Jubiläum der Firma Koke, Herrenstraße 3. 20. August: Nicole Hohenlöchter wird in der Disziplin Luftpistole Deutsche Meisterin in der Schülerklasse in München. 28.08.-04.09. Festwoche anläßlich des 800jährigen Jubiläums der Pfarrkiche "St. Urbanus". 1989 22. April: Eröffnung des DRK-Heimes, Eintrachtstraße 15-17. 11. Mai: Der Rat beschließt die Einführung der "5-Tage-Woche" an der Kath. Grundschule Ottmarsbocholt zum Schuljahresbeginn 1989/90. 25.-29. Mai: Jahresfahrt nach Prag mit folgenden Besichtigungen / Besuchen: Würzburg, Waidhaus (Passkontrolle), Burg Karlstein, Moldau-Schifffahrt 05. Juni: Die Richtfunkturmanlage im Sportpark Senden wird in Betrieb genommen. Damit besteht für die "Kabelkunden" die Möglichkeit, 18 Fernseh- und 20 Radioprogramme zu empfangen. 16. Juni: 100jähriges Bestehen des Raiffeisenmarktes Appelhülsen und Umgebung. 9. November: Im TV wird die „Berliner Mauer“ geöffnet. Die monatelangen friedlichen Demonstrationen „Wir sind ein Volk“ hatten schließlich Erfolg. 1990 11.-13. Mai: Eine Delegation aus Jessen und Schweinitz besucht Senden. 23-27. Mai: Jahresfahrt nach München mit folgenden Besichtigungen / Besuchen: Schwäbisch Hall, Schloss Lustheim in Schleißheim (Meißener Porzellan), Schloss Linderhof, Garmisch-Partenkirchen, Benediktbeuren und Starnberger See Rundfahrt. 13. Juli: Das Dach der Swinton-Schule (Britische Grundschule) stürzt ein - niemand kommt zu Schaden. 28. August: Errichtung einer Schnellbuslinie von Senden nach Münster. Dieser Bus fährt in rund 30 Minuten mit nur wenigen Zwischenstops vom Busbahnhof Senden über die Autobahn zum Prinzipalmarkt in Münster. 19. September: Große Fahrraddemonstration von Ottmarsbocholt nach Senden. Die Demonstranten verlangen einen Radweg entlang der L 844. 29. September: Umweltalarm in Ottmarsbocholt: Ca. 700 Liter Unkrautvernichtungsmittel fließen in die Kanalisation des Ortes. Schnelles Eingreifen der zuständigen Verbände verhindert eine Ausweitung der Gefahr für Mensch und Leben. 3. Oktober: der HV pflanzt an der Einmündung des Fußwegs von der Steverstraße (Kirche / Pfarrhaus) auf den Steverweg eine „Vereinigungseiche“ zur Erinnerung an die Wiedervereinigung. 18. Oktober: Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde mit Jessen und Schweinitz im Rathaus Senden. 19. Oktober: Offizielle Übergabe der neuen Steverhalle. Die Gemeinde verfügt nun über eine multifunktionale Halle, die als Dreifachsporthalle, aber auch für kulturelle Veranstaltungen mit Bühne usw. genutzt wird. 10. November: 1. Rockfestival in der Steverhalle. 15. November: Der Stromkonzessionsvertrag mit den Vereinigten Elektrizitätswerken wird vom Rat der Gemeinde Senden beschlossen. 18. Dezember: Der Rat beschließt die Errichtung eines Gymnasiums mit der Sekundarstufe I und II. 1991 14. Februar: Der Rat beschließt die Durchführung eines Architektenwettbewerbes für den Neubau des Gymnasiums. 30. April: Der Kultusminister des Landes NRW genehmigt die Errichtung eines Gymnasiums in Senden. Mit dem Schuljahresbeginn 1991/92 wird direkt der Schulbetrieb aufgenommen. Bis zur Errichtung eigener Räumlichkeiten ist das Gymnasium Senden zunächst in den Räumen der Hauptschule untergebracht. 09.-12. Mai: Jubiläumsveranstaltung anläßlich des 85jährigen Bestehens des Spielmannzuges Senden. 24.-25. Mai: Der Schützenverein Schölling-Holtrup feiert sein 275jähriges Bestehen. Kaiser wird Rudolf Hernsel, Kaiserin Anja Hernsel. 30.05.-02.06.: Jahresfahrt nach Brüssel mit folgenden Besichtigungen / Besuchen: Aachen, Brügge, Gent und Antwerpen. 26. Juni: Das Preisgericht zum Architektenwettbewerb Gymnasiumsneubau tagt im Bürgersaal: Den 1. Preis erhält das Architekturbüro Kuhlmann, Senden. 01. August: Eckerhard Enselein tritt als erster Schulleiter des Gymnasiums Senden seinen Dienst an. 02. September: Der erste Schultag für die Schüler und Schülerinnen des Gymnasiums Senden beginnt übergangsweise in den Räumen der Hauptschule. 03. September: Der Regierungspräsident genehmigt den Bau des Gymnasiums. 13.-15. September: Die St. Johannis-Bruderschaft Ottmarsbocholt feiert ihr 275jähriges Bestehen. Kaiser wird Klemens Rave, Kaiserin Gertrud Rave. 23. September: Regierungspräsident Erwin Schleberger besucht Senden. 16. Oktober: Der Förderverein Gymnasium Senden wird gegründet. 07. November: Die Gemeindedirektorenwahl ist gescheitert. Die erste Wahl des Gemeinderates, Herr Walter aus Everswinkel, gibt bekannt, dass er die Nachfolge von Gemeindedirektor Potts nicht antritt. 17. November: Der Kirchenchor St. Urban, Ottmarsbocholt, feiert im Festhochamt sein 70jähriges Bestehen. 1992 02. Februar: Neue Leichenhalle in Bösensell wird feierlich eingeweiht. 20. März: Vier neue Glocken werden in Karlsruhe für das Evang. Gemeindezentrum gegossen. 30. März: Gemeindedirektor Konrad Potts geht nach 32 Amtsjahren in den wohlverdienten Ruhestand. Im Rahmen einer großen Abschiedsfeier mit 450 Gästen wurden Konrad Potts Dank und zahlreiche Ehrungen zuteil. 30. März: Nach jahrelanger intensiver Forschung wird die Ortsgeschichte der Gemeinde Senden von Gemeindedirektor Potts der Öffentlichkeit vorgestellt. Das 830 Seiten starke wissenschaftliche Werk gibt einen interessanten Einblick in rd. 1.100 Jahre Sendener Geschichte und wurde von den Historikern Werner Frese und Christian Wermert betreut. 15. Mai: Der Gemeinderat befürwortet die Einführung des Ganztagsangebots mit voller 5-Tage-Woche an der Geschwister-Scholl-Realschule. 26. Mai: Helmut Ingelmann aus Rosendahl wird zum neuen Gemeindedirektor gewählt. 12. Juni: Nach Regenfällen tritt hochgiftiges Sickerwasser aus der Mülldeponie in der Davert aus. 18.-21. Juni: Jahresfahrt nach Dresden mit folgenden Besichtigungen / Besuchen: Weimar, Semperoper ( Salome / La Boheme), Sächsische Schweiz (Bastei), Festung Königsstein und die Porzellanmanufaktur in Meißen. 01. September: Jürgen Hoffstädt, der seit 1975 das Hauptamt in Senden geleitet hatte und in vielen Bereichen die Geschicke der Gemeinde mitgestaltet hat, tritt seinen neuen Dienst als Gemeindedirektor von Ostbevern an. 21. September Das Ganztagsangebot der Realschule hat begonnen: Erstmalig wird in der Realschule Essen an die Schüler ausgegeben. 25. September: Mit dem Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold wird Gemeindedirektor a.D. Konrad Potts ausgezeichnet. 27. September: Pastor Wilfried Niggeloh wird nach 18 Jahren Dienst für die Evang. Gemeinde verabschiedet. Pastor Niggeloh übernimmt eine neue Aufgabe in Magdeburg. 22. November: Clemens Döpker wird als neuer Pfarrer von St. Urban, Ottmarsbocholt, eingeführt. Abschied als Gotteshaus: Nach 37 Jahren findet der letzte Gottesdienst der Evangl. Kirche Senden in der Friedenskapelle statt. 26. November: Der umstrittene Landesparteitag der Republikaner am 5. Dezember wird nicht in Ottmarsbocholt stattfinden. Auf Druck der Öffentlichkeit hat der Gastwirt die bereits erteilte Genehmigung zurückgezogen. 28. November: Die neue Evang. Friedenskirche wird feierlich eingeweiht. 04. Dezember: Am Tag vor dem zunächst geplanten Landesparteitag der Republikaner treffen sich 500 Demonstranten zu einer friedlichen Kundgebung in Ottmarsbocholt. Trotz des abgesagten Landesparteitages sorgt ein Aufgebot von rd. 600 Polizisten in den Straßen Ottmarsbocholts für Ruhe und Ordnung - zum Glück gab es keine Zwischenfälle. 1993 09. Januar: Umzug der ersten vier Schulklassen des Gymnasiums in den Neubau. Die Klassen sind zuvor gastweise in der Geschwister-Scholl-Realschule untergebracht. 17. Januar: Brandanschlag auf die Polizeistation im Sendener Rathaus. Drei Molotowcocktails verwüsten die Büroräume der Polizeistation. 31. Januar: Offizielle Übergabe der Nutzungsrechte der ehemaligen Friedenskapelle an die Kunst- und Kulturinitiative Senden. 03. Februar: Abriss des ehemaligen Realschulgebäudes an der Wilhelm-Haverkamp-Straße. Das Gebäude muß einem Neubau eines Ärztehauses weichen. 15. Februar: Flächendeckende Einfuhr der Abfallentsorgung mit Wertstoffsäcken: "Gelber Sack". 07. März: Ursula Grundhoff wird als neue Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde in ihr Amt eingeführt. 13. März: Die Venner St. Johannis-Kirche erhält ein Hungertuch. Das textile Kunstwerk wurde von der bekannten Künstlerin Lotte Bach aus Nottuln-Schapdetten entworfen. 03.-06. Juni: Jahresfahrt nach Trier mit folgenden Besichtigungen / Besuchen: Koblenz (Deutsches Eck), Luxemburg, Echternach und Kellerei mit Weinprobe auf Schlossböckelheim. 10. Juni: Bundesjustizministerin Sabine Leuthäuser-Schnarrenberger diskutiert über aktuelle politische Themen in Ottmarsbocholt. 11. August: Die Clarrissen-Kapuzinerinnen im Kloster Senden feiern den 800. Geburtstag ihrer Heiligen Klara. 18. August: Die Ministerin für die Gleichstellung von Frau und Mann, Ilse Ridder-Melchers, besucht zu politischen Gesprächen die Stevergemeinde. 27. August: Eröffnung der neuen Buslinie 612 zwischen Senden und den Ortsteilen Ottmarsbocholt und Bösensell. 24. September: Der Fahrradweg an der L 844 zwischen Senden und Ottmarsbocholt wird seiner Bestimmung übergeben. Die mehr als 18 Jahre dauernden Bemühungen, die Verbindung nach Senden verkehrsgerecht zu gestalten, haben somit ihr Ende gefunden. 23. Oktober: 1. Sendener Oldie-Night in der Steverhalle 28. Oktober: Abriss der Nebengebäude auf dem Gelände der Brennerei Palz an der Münsterstraße. Anlieger und die Bürgerinitiative "Zukunft Senden" hatten sich mit ihren Ansichten zur historischen Bedeutung der Gebäudegruppe nicht durchsetzen können. 1997 stellt die Brennerei stellt den Betrieb ein, die letzten noch verbleibenden Nebengebäude werden abgerissen. Auf dem so freiwerdenden Gelände ist ein Getränkemarkt geplant. Vom historischen Ensemble Brennerei Palz mit einer jahrhunderte alten Geschichte bleibt somit die Fassade des Hauptgebäudes als Torso übrig. 21. Dezember: Ausgezeichnet mit dem "Albert-Maucher-Preis" für Geowissenschaften 1993 wird der in Senden wohnende Wissenschaftler Dr. Adolf Bischof. 1994 07. Januar: Neujahrsempfang im Rathaus zu Ehren der britischen Mitbürger. Bis auf drei Familien haben die einst 1.600 britischen Mitbürger die Gemeinde Senden bereits verlassen. Damit geht künftig eine 20 Jahre währende Epoche britischer Mitbewohner in Senden zu Ende. 03. Februar: Vor dem Eingang des Rathauses Senden werden drei aus Sandstein gehauene Elefanten des Bildhauers Hans-Jörg Geimer aufgestellt. 21. Februar: Gefällt werden die Kastanienbäume vor der Brennerei Palz. Heftigste Proteste aus der Bevölkerung und Demonstrationen werden ignoriert. Die "kranken" Bäume müssen den Umbauplänen auf dem Brennereigelände weichen - die Brennerei stellt 1998 den Betrieb ein! 27. Februar: Mehr als 200 Sendener finden sich beim Bürgerprotest gegen den Parteitag der Republikaner am Laurentius-Brunnen ein. In einem Festzelt auf einem privaten Gelände an der Daimlerstraße waren 520 Parteimitglieder der Republikaner zusammengekommen, um Kandidaten für den Bundeswahlkamf aufzustellen. Unter den Rednern war auch der Bundesvorsitzende Franz Schönhuber. 05. März: Jungfernfahrt für den blauen Nachtbus. Die neue Linie N4 der Regionalverkehr Münsterland GmbH verbindet Senden und Münster. 07. Mai: Die Elefantenrunde aus Sandstein vor dem Rathaus wird um einen vierten Elefanten erweitert. Nach "Sendi", "Bösi" und "Otti" gesellte sich beim Maifest "Klein Venni" zu den bereits vorhandenen Dickhäutern hinzu. 23. Mai: Festliche Primiz von Markus Vorspohl in der St. Urban-Kirche Ottmarsbocholt. Der 26jährige Ottmarsbocholter war am Pfingstsonntag von Bischof Dr. Reinhard Lettmann im Dom zu Münster zum Priester geweiht worden. 02.-05. Juni: Jahresfahrt nach Lübeck mit folgenden Besichtigungen / Besuchen: Lüneburg, Schwerin (Schloss), Schloss Herrenhausen und Hannover (Rathaus). 16. Juni: Erste Biodiesel-Tankstelle im Kreis Coesfeld wird von der Raiffeisen-Genossenschaft Appelhülsen im Gewerbegebiet Senden eröffnet. 01. August: Fertigstellung des Objektes "Horizonte" und "Augentisch" von Thomas Unger und "Architrav" von Karl J. Höffler. Das Bildhauersymposium stellt sich nun der Bürgerdiskussion. 11. August: Der Minister für Arbeit und Soziales in NRW, Franz Müntefering, informiert sich vor Ort in Senden bei der Interjugend. 29. August: Eröffnung der Ausstellung "Vor- und frühgeschichtliche Funde und Bodendenkmäler in Senden". Die umfangreiche, vom archäologischen Arbeitskreis des Heimatvereins Senden (J. Klein) und vom Gemeindearchiv (C. Wermert) konzipierte Ausstellung zeigt eine einzigartige Zusammenstellung von Exponate wie Klingen, Pfeilspitzen und auch andere größere Geräte aus der Steinzeit. In einer zweiten Abteilung wurden die Grabungsergebnisse auf dem Gelände der Brennerei Palz erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Fotografien und Erläuterungen zur historischen Kulturlandschaft in und um Senden runden die wichtigste Ausstellung zur Sendener Geschichte ab. 03. September: Auf dem Kreisheimattag in Senden referiert Frau Dr. Gisela Schwarze zum Thema: "Kriegsende im Westmünsterland 1945". 14. Oktober: Im Ortskern Senden gilt jetzt Tempo 30 km/h, die Herrenstraße bleibt weiterhin eine verkehrsberuhigte Straße. 19. Oktober: Mit der Auslieferung der Bio-Tonne an alle Haushalte wird begonnen. 17. November: Der Schul- und Kulturausschuß kann sich nicht auf die vorgeschlagene Namensgebung Joseph-Haydn-Gymnasium einigen. 24. November: Einweihung des Erweiterungstraktes der Bonhoefferschule 1995 06. Januar: Übergabe einer Petition mit 263 Unterschriften an Bürgermeister Böckenholt für die Benennung des Gymnasiums nach Joseph Haydn. 09. Januar: Ulrich Wickert berichtet in den "Tagesthemen" des Ersten Deutschen Fernsehens über die kuriosen Gebärden zur Namensfindung Haydn-Gymansium. 17. März: Eltern von Kindern im DRK-Kindergarten übergaben 75 Unterschriften an die Gemeindespitze und überstürzten damit den Antrag die Aspaltfläche auf dem Kindergartengelände zumindest teilweise zu entfernen. 02. April: 72-Stunden-Aktion der Landjugend: komplette Errichtung eines Spielplatzes im Mühlenfeld. 21. April: Der Heimatverein Ottmarsbocholt feiert sein 20-jähriges Bestehen 08. Mai: Gedenkstunde im Rathaus zum 8. Mai 1945, auf Einladung des Heimatvereins Senden - Vortrag von Dr. G. Schwarze: 1945 mehr als nur Erinnerung. 14. Mai (Cantate): 10jähriges Bestehen des evangelischen Kirchenchores. 14.-18. Juni: Jahresfahrt nach Nürnberg mit folgenden Besichtigungen / Besuchen: Rotenburg a.d. Fulda (Orgelbauwerkstätte Noeske), Altmühltal, Eichstätt (Prof. Theodor Maas-Ewert),Bamberg, Bayreuth (Grüner Hügel) und die Feste Coburg. 20. Mai: Offizielle Einweihung des Jugend- und Kommunikationszentrum Senden im Mühlenfeld. Träger der Einrichtung ist das Modell Senden. 21. Juni: Bösensell trauert um Pfarrer Wilhelm Geier. Der Seelsorger starb im Alter von 64 Jahren. 29. Juni: Internationaler Austausch des Glaubens: Pilgergruppen aus Russland und Polen sind zu Gast bei Verbum Die in der Venne. 05. August: Die archäologischen Ausgrabungen im Neubaugebiet Schlossfeld gehen dem Ende entgegen. Entdeckt wurden zahlreiche Siedlungsspuren aus dem Mittelalter, die Forschungsergebnisse werden in den Geschichtsblättern des Kreises Coesfeld, Jahrgang 1995, vorgestellt. 03. September: Erstes ökumenisches Gemeindefest unter dem Motto "Von Kirche zu Kirchturm". 17. September: Der Kindergarten Senden-West wird im Wettbewerb "Natur-Kinder-Garten" von der Landesanstalt für Ökologie mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Umweltministerin Bärbel Höhn verleiht die Urkunde und überreicht den Scheck in Höhe von 2.000 DM. Auch die Gemeinde zeichnet die Bemühungen des Kindergartens hinsichtlich der Gestaltung des Spielgeländes mit 1000 DM aus. 19. September: Eröffnung der neuen Post-Agentur bei Rave in Ottmarsbocholt. 23. September: Einweihung des neuen Bootssteges des Rudervereins am Wendehafen des Dortmund-Ems-Kanals. 25. Oktober: Die Schülerinnen Christina Hanning, Maren Ehlers und Katja Potthoff sind beim Wettbewerb Deutsche Geschichte um den Preis des Bundespräsidenten erfolgreich. 12. November: Franz Anstätt wird als neuer Pfarrer in der St. Johannes-Gemeinde in Bösensell eingeführt. 13. November: Gründung der Bürgerinitiative "Dorfentwicklung Bösensell". 24. November: Ausstellungseröffnung des Schülerprojekts "Senden 1945" in der Realschule. 14. Dezember: Das Votum für Haydn ist gefallen: mit 19 gegen 16 Stimmen votierten die Ratsmitglieder für die Bezeichnung Joseph-Haydn-Gymnasium, Gymnasium der Gemeinde Senden. 1996 Der Wertstoffhof im Gewerbegebiet Senden wird eingerichtet. Das Jahr 1996 zeichnet sich durch viele besondere kulturelle Höhepunkte, von Konzerten des Westfälischen Sinfonieochesters bis hin zur erfolgreichen Reihe "Jazz-Live" aus. 19.-21. April: Besuch der Ev. Kirchengemeinde Jessen in Senden mit Superintendent Sommer 06.-09. Juni: Jahresfahrt nach Kiel (Laboe) mit folgenden Besichtigungen / Besuchen: Hannover (Flughafen), Fehmarn (Aquarium) und Eutin (Seerundfahrt). Zahlreiche Themen sorgen für heftige Diskussionen: Die Bebaungspläne für die Steverwiese als Standortwahl für das Haus der Lebenshilfe sowie die Standortdiskussion für die neue Zweifachhalle (Schafswiese ...) sorgen für Gesprächsstoff. November: Der erste farbige Bildband über die Gemeinde Senden erscheint. Er enthält neben erstklassigen Bildern auch ausführlichen Erläuterungen und eine historischen Einführung. 1997 Zu den herausragenden Ereignissen im Jahr 1997 zählt das Tauziehen um den Erhalt und den Weiterbetrieb des St. Laurentiusfriedhofes. Die vielen Proteste von Bürgern und der gegründeten Bürgerinitiative für den Erhalt zeigen, dass Politik mitgestaltet werden kann, unsensibles Vorgehen von Beteiligten nicht geduldet werden muss und das Wort der Bürger bei Sendens Politiker Bedeutung hat. Der Streit um den Standort des Hauses der Lebenshilfe ist ein weiteres politisches Highlight. Heiß diskutierte Gutachten zur Steverwiese erregen die Gemüter, doch das Haus kann bald gebaut werden. April: R. Wallkötter wird zum ersten Beigeordneten der Gemeinde Senden gewählt, damit werden die Verantwortung und die Zuständigkeiten in der Gemeindeverwaltung auf zwei Schultern verteilt. Mai: Der Heimatverein errichtet an hist. Stelle (Straße nach Albachten) ein Wegekreuz mit Baldachin. Das Kreuz orientiert sich an dem historischen Wegekreuz, das 1991 abgebrochen werden musste. Im Rahmen einer ökumenischen Andacht wurde das Kreuz der Nachbarschaft übergeben. 29.05.-01.06.: Jahresfahrt nach Stuttgart mit folgenden Besichtigungen / Besuchen: Limburg (Dom), Musical „Miss Saigon“, Neckarfahrt, Schloss Ludwigsburg, Tübingen und Speyer (Dom). 8. Juni: Einweihung der Noeske-Orgel in der evangelischen Friedenskirche. Das Joseph-Haydn-Gymnasium Senden feiert seine Einweihung. Zu den krönenden Höhepunkten zählt hierbei der Festvortrag von August Everding. August: Der Bösenseller Bahnhof wird 100 Jahre. Der Heimatverein und die Bösenseller Vereine würdigten dieses Ereignis mit eine tollen, umfangreichen Festschrift und einem großen Volksfest. September: Bauminister Dr. Michael Vesper besucht den Kreis Coesfeld und die Gemeinde Senden. Zum Thema Osterweiterung Sendens wird ein städtebaulicher Wettbewerb ausgeschrieben: Sieger des Ideenwettbewerbes ist das Architekturbüro Deilmann. Eine im nachhinein von der Verwaltung durchgeführte Befragung der Bauwilligen in Senden ergibt ein überraschendes Ergebnis, das sich jedoch nicht mit den Planungen deckt. Der deutlich überwiegende Teil der Baulustigen möchte Einfamilienhausbebauung für das neue Baugebiet Mönkingheide. Einen besonderen Erfolg verzeichnet die Hauptschule Senden, sie gewinnt den zweiten Preis beim Landeswettbewerb der Netdays. 1998 13. Januar: Reinhold Wallkötter, Beigeordneter der Gemeinde Senden erläutert den Bebauungsplan Mönkingheide-Langeland, Schulze Bremer und das Wohnheim der Lebenshilfe. Dies ist der erste Stammtisch im neuen Vereinslokal „Hotel Niemeyer“ 17. Januar: Jörg Zweihoff wird zum Ev. Pfarrer z.A. ordiniert. Er wechselte zum 1.10.98 zur Ev. KG Lüdinghausen 21. Februar: Die Kastanien am Dümmerufer der Brennerei Palz wurden im Zuge der Umbaumaßnahmen gefällt. Obwohl die Stämme teilweise morsch und damit ein Sicherheitsrisiko darstellten, gab es heftige Proteste in der Öffentlichkeit. Die Brennerei stellt ihren Betrieb 1998 ein. 11.-14. Juni: Jahresfahrt nach Berlin mit folgenden Besichtigungen /Besuchen: Magdeburg (Dom), Schloss Sanssouci, Revue „Joker“ im Friedrichstadtpalast, Spreewaldfahrt und Cecilienhof in Potsdam. Juni: Die Stelle des Archivars der Gemeinde Senden wird vakant. Der Archivar Christian Wermert wechselt ganz zum ehemaligen Archivpartner, zur Gemeinde Nottuln. Juli: Restaurierung des Reiterstandbildes vor dem Haus Mersmann durch den Heimatverein Senden. 28. September: Die Hauptschule gibt sich einen Namen: Edith-Stein-Hauptschule Senden. September: Der Ehrenvorsitzende des Heimatvereins Senden, Gemeindedirektor a.D. Konrad Potts, feiert seinen 70. Geburtstag. September: Die neue Zweifachsporthalle im Sportpark Senden wird feierlich eröffnet. 18. Oktober: Der neue Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde in Senden, Ulrich Breitling-van de Pol, wird in sein Amt eingeführt. 28. Oktober: Erster Spatenstich für das Haus der Lebenshilfe Senden auf der Steverwiese. Oktober: Frau Kerstin Drabant wird nominell neue Archivarin der Gemeinde Senden. Der Heimatverein hat sich bereit erklärt, interessierten Bürgern bei der Suche nach historischen Fakten behilflich zu sein. Oktober: Vom historischen Ensemble Brennerei Palz mit einer jahrhundertealten Geschichte bleibt nur die Fassade des Hauptgebäudes als Torso übrig, die noch verbliebenen Nebengebäude werden abgerissen. 13./14. November: der Heimatverein Senden feiert im Joseph-Haydn-Gymnasium sein 50jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass wurde von R. Bausch ein neues Logo entwickelt, dass den Schlüssel zu Sendens Geschichte symbolisiert. Gleichzeitig wird der erste Internetauftritt durch Christian Wermert realisiert. 1999 12. Januar: Rainer Schepper referiert auf dem Stammtisch über den Apostolischen Nuntius Fabio Chigi und späteren Papst Alexander VII. bei den Friedensverhandlungen 1648 28. Januar: Das alte „Haus Klaas“ in der Eintrachtstraße wird abgerissen. Der HV hatte sich für dieses Haus als Heimathaus interessiert, aber der Zustand verhieß „bodenlose“ Kosten. Februar: Die ersten Erschließungsarbeiten im Baugebiet „Mönkingheide - Langeland“ haben begonnen. Es wurden später über 50 Baukräne an einem Tag gezählt. Auf der Hofanlage Schulze Bremer werden die ersten Baugruben für das Baugebiet „An der Steveraue“ ausgehoben. 09. Februar: Josef Wiescher, Kämmerer der Gemeinde Senden erläutert die Änderungen der Gemeindeordnung (Wegfall der Doppelspitze) 12. Februar: Der Bebauungsplan „Erweiterter Ortskern“ (Baumschulgelände Sennekamp) wird vom Gemeinderat beschlossen. Sennekamp erhält ein Ausgleichsgelände an der Umgehungsstraße bis zur Stever. 30. März: Anradeln des HV mit Friedhelm Böckenholt 17. April: 2. Exkursion des archäologischen Arbeitskreises „Bedeutung von Wällen und Fluren in Senden“ unter Ltg. von Joachim Klein 04. Mai: Einweihung KOMM, Senden 08. Mai: Die Gemeinde feiert ein kombiniertes Mai- und Kanalfest anlässlich des 100. Geburtstages des Dortmund-Ems-Kanals. 27. Mai: Der Ministerpräsident von NRW, Wolfgang Clement, besucht die "Geschwister-Scholl-Schule", die beim Wettbewerb netd@ys DM 200.000 gewonnen hat. 02.-06. Juni: Jahresfahrt nach Stralsund mit folgenden Besichtigungen /Besuchen: Wismar, auf Rügen („Rasender Roland“), Hiddensee (Gerhard Hauptmann Haus), Usedom (Peenemünde) und Rostock durchgeführt. 12. Juli: Start Hochbauarbeiten Mönkingheide 29. August: 5-jähriges Bestehen des DRK-Kindergartens 03. September: Die Kirchengemeinde Venne feiert ihr 750 jähriges Bestehen. 12. September: Alfred Holz wird mit 78,10% zum ersten hauptamtlichen Bürgermeister gewählt. Mit dieser Wahl wurde die Doppelspitze von Gemeindedirektor (Verwaltung) und nebenamtlichen Bürgermeister (Gemeinderat) abgeschafft. 18. September: Ökumenisches Gemeindefest "Gemeinsam leben" in Senden 19. September: Das II. ökumenische Gemeindefest „Gemeinsam leben“ wird im Sportpark gefeiert. 30. September: Bürgermeister Franz Böckenholt und Gemeindedirektor Helmut Ingelmann werden feierlich in der Steverhalle verabschiedet. 01. Oktober: Bürgermeister Alfred Holz leistet vor dem Rat seinen Amtseid 12. Oktober: Klemens Große Scharmann stellt seine Hofgeschichte vor. Der Hof wurde erstmals 1242 erwähnt 29. Oktober: erste Bewohner in Mönkingheide 13. Dezember: Die LCO an der Buldener Straße in der Bauerschaft Schölling wird geschlossen. 22. Dezember: In der Eintrachtstraße wird die neuerrichtete Barmer Ersatzkasse, wo zuletzt u.a. das „Haus Klaas“ stand, eröffnet. 31. Dezember: Das Millennium wird mit einem Höhenfeuerwerk begangen; Silvestergala, Steverhalle; 25 Jahre kommunale Neugliederung 2000 12. Januar: Agenda 21 tagt im Bürgersaal 21. Januar: Herdfeuerabend bei Bölling mit Theo Heimann 24. Februar: Info-Briefe an alle Haushalte, Freizeitbad 25. Februar: Alfred Hesselmann löst Karl-Heinz Zimmermann als Wehrführer ab. 28. Februar: Ralf Stitka wird Löschzugführer 01. März: Norbert Pelzer wird Sozialamtsleiter 09. März: Informationsabend zum Hallenfreibad 15. März: Auf der MV wurden in den Berat gewählt: Joachim Klein, Maria und Friedhelm Böckenholt, Hedwig und Günter Jerber, Winfried Niehues, Franz Wagener, 16. März: Gemeinde kauft zum 01.01.2001 das Gasthaus Middrup 05. Mai: 25 Jahre Bestehen der "Lebenshilfe" 13. Mai: Maifest 18. Mai: Rat verabschiedet Bebauungsplan "Erweiterter Ortskern" (Sennekamp-Gelände) 28. Mai: heftige Sturmböen, nur Sachschaden, keine Personen verletzt 05. Juni: Geschwister-Scholl-Realschule gewinnt Hauptpreis beim Förderwettbewerb NRW "Unterricht online 2000" 18. Juni: Einweihung des neuen DRK-Hauses 21.-25. Juni: Jahresfahrt nach Saarbrücken mit folgenden Besichtigungen /Besuchen: Idar-Oberstein (Edelsteinschleiferei) Metz, Saar-Schifffahrt, Saarschleife b. Cloef, Mettlach (Villeroy & Boch), Völklinger Hütte, Weingut Faber b. Konz. 24. Juni: erste Abiturientia wird verabschiedet, JHG Senden 07. August: 20 Jahre Bestehen des Wochenmarktes 10. August: Wolfgang Clement "wandert" durch Senden 19. August: 25 Jahre Heimatverein Ottmarsbocholt 26. August: Lichterabend 29. August: 10 Jahre Schnellbus 31. August: Verabschiedung von H. Wanko, Schulleiter Mariengrundschule 01. September: Pfarrer Peter Loweg tritt seinen Dienst in der Friedenskirche an 08. September: Besuch der EXPO in Hannover 10. September: Radausflug zum Tage des Denkmals mit Joachim Klein 01. Oktober: Einweihung des Gemeinschaftshauses in der Kleingartenanlage 25. Oktober: Die Friedenskirche erhält ein Kreuz auf ihrem Turm Oktober: 10-jähriges Bestehen der Städtepartnerschaft mit Jessen 19. November: Ulrich Krimpmann referiert über das Bestattungswesen in Senden November: Brieftaubenliebhaberverein feiert 50. Geburtstag November: 30 Jahre Freundschaft Bundeswehrbatterie und Gemeinde 09. Dezember: Weihnachtsmarkt 18. Dezember: Alfred Holz löst Konrad Potts als Vorsitzenden des DRK ab In diesem Jahr werden die Mitgliedsbeiträge erstmals vom Kassierer des HV direkt mit Hilfe des Sparkassenprogramms „Verein“ eingezogen. 2001 01. Januar: 25 Jahre Selbständigkeit der Ev. Kirchengemeinde Senden 14. Januar: K. Potts wird DRK-Ehrenvorsitzender und stellt seine Chronik vor 15. Januar: Eröffnung des Bürgerbüros 26. Januar: Herfeuerabend im Treffpunkt mit Friedhelm Wacker Januar: Polizei bezieht neu angebaute Räume Januar: Verwaltungsbericht 1984 - 1999 wird vorgestellt 01. Februar: Start des neuen DRK-Kindergartens Mönkingheide-Langeland 18. Februar: Besuch des Stadtmuseums in Münster “Königreich der Täufer“ 22. Februar: Startschuss für neue Einkaufsmärkte am Grete-Schött-Ring 14. März: Dr. Bernd Thier referiert über die Wiedertäufer auf der MV 25. März: Kunstschule Senden wird 10 Jahre 23. April: Prof. Paul Leidiger aus WAF referiert über „Ein Volk auf dem Weg“ im Rathaus. Anlass ist eine Ausstellung über den Schicksalsweg der Russlanddeutschen. Eine Podiumsdiskussion am 20. September „Senden International“ mit Prof. Leidinger und Vertretern der gesellschaftlichen Gruppen im Foyer der Steverhalle soll der Aufklärung dienen und die Integration fördern. 08. Mai: Referat von Rainer Tenholt und Rüdiger Bausch über die Einführung des Euro zum 1.1.2002 12. Mai: Maifest 19. Mai: Yachtclub Tomberge wird 25 Jahre 20. Mai: Feuer im Venner Moor 13.-17. Juni: Jahresfahrt nach Friedrichshafen am Bodensee mit folgenden Besichtigungen /Besuchen: Mannheim (Schloss), Langenargen (Fischzucht), Bregenz (Aussicht vom Pfänder), Stein a. Rh., Mainau, Bodenseefahrt, Zeppelin Museum, Ravensburg, Kathedrale von Weingarten und Ulm. 29. Juni: Kindergarten an der Drachenwiese (ehem. Senden-West) wird 25 Jahre 25. August: 1. "Street Live" 26. August: DRK-Kindergarten Mönkingheide-Langeland wird offiziell eingeweiht 01. September: Goldmedaille bei "Entente florale - Unsere Stadt blüht auf" 02. September: III. ökumenisches Gemeindefest, HV mit Luftballonwettbewerb beteiligt 07. September: U. Röttger wird offiziell zum Schulleiter d. Mariengrundschule ernannt 08. September: Kolpingfamilie Senden wird 75 Jahre 12. September: Ökumenischer Gottesdienst in der St. Laurentiuskirche zum Andenken an die Anschläge vom 9. September in New York und Washington. 23. September: neuer Standort für Zentrum "Lenz", offizielle Eröffnung 23. September: 1. Sendener Weinfest 25. September: Prof. Dirk Ehlers hält einen Vortrag über Pressefreiheit im Rahmen der Ausstellung „100 Jahre für die Pressefreiheit“ im Ev. Gemeindezentrum. 09. Oktober: Der Kreisheimatverein COE und der HV Senden verteilen je 30 Exemplare „Geschichte - Hier“ an die weiterführenden Schulen in Senden. Hubert Bülskemper führt die Heimatfreunde durch den Atombunker in der Biete. 22. November: Filmteam im JHG, Präsentation für netd@ys 2001 - Preisverleihung 07. Dezember: Erweiterungsbau der Geschwister-Scholl-Realschule wird feierlich übergeben 08. Dezember: JHG gewinnt Hauptpreis bei netd@ys 2001 2002 01. Januar: Der € (EURO) wird als Gemeinschaftswährung in 12 Staaten der EU eingeführt. 22. Januar: Kaufhaus Burgholz stellt Insolvenzantrag 28. Januar: Einweihung der VHS-Räume am Grete-Schött-Ring Januar: DRK-Rettungswache ist ab sofort 24-Stunden besetzt 01. Februar: 25-jähriges Jubiläum als Leiter der Edith-Stein-Hauptschule Jo Weiand 20. Februar: Vorstellung der Informationsbroschüre für Neubürger 25. Februar: "erster Spatenstich" für Betreutes Wohnen 07. März: Kloster St. Klara feiert 50-jähriges Bestehen 08. März: Löschzug Senden bekommt neue 30 m hohe Drehleiter 08. März: Neueröffnung des KOMM im Mühlenfeld 13. März: Brücke über B 235 wurde installiert 13. März: Friedhelm Böckenholt wird auf der MV zum stellv. Vorsitzenden gewählt. Er löst Erich Edelmann ab, der nicht mehr kandidiert hat. Den Vortrag hielt Prof. Dirk Ehlers über die Pressefreiheit 27. März: Joachim Klein, der Leiter des archäologischen Arbeitskreises, verstirbt plötzlich im 73. Lebensjahr und hinterlässt eine große Lücke im Verein und in der Gemeinde. März: gelbe Säcke werden durch gelbe Tonnen ersetzt März: erste Entschädigung an ehemalige Zwangsarbeiter gezahlt April: Schiffsmuseum schließt 04. Mai: KuKIS feiert 10-jähriges Bestehen 14. Mai: Walter Kempowski liest im JHG auf Einladung des KHV aus seinen Werken. Theo Reimann aus Herbern wird zum neuen Kreisheimatpfleger gewählt. Er löst den langjährigen Heimatpfleger Ignatz Wessel Freiherr von Landsberg-Velen ab, der nicht mehr kandidierte. 29.05.-02.06.: Jahresfahrt nach Leipzig mit folgenden Besichtigungen /Besuchen: Erfurt, Völkerschlachtdenkmal mit russisch-orthodoxer Kirche, Naumburg, Rudelsburg, Sektkellerei „Rotkäppchen“, Merseburg (Dom), Halle und Goethehaus in Weimar. 27. Juni: Rüdiger Bausch wird „Sachkundiger Bürger“ im Umweltausschuss und tritt die Nachfolge von Joachim Klein an, der im Frühjahr verstarb Juni: 400 Jahre St. Johanni-Bruderschaft 12.- 14. Juli: Fahrradtour durch das westliche Münsterland unter der Leitung von Friedhelm Böckenholt 16. August: Hochwasser: Flutwelle bedroht Partnerstadt Jessen, Sendener helfen, Feuerwehr, DRK, Spendenaktion etc. 31. August: Lichterabend 16. September: "Erster Spatenstich" für Erweiterung der Kläranlage 19. September: Konrad Potts stellt sein Buch "Alte Ortskerne leben auf - Senden" vor 22. September 2. Sendener Weinfest 27. September: Präsentation der neuen "Gemeinde Senden Homepage" 30. September: grünes Licht für Solarsiedlung im Baugebiet Mönkingheide-Langeland 27. Oktober: Sturm "über" Senden, (keine Personenschäden oder größere Katastrophen) 28. Oktober: Baubeginn "Walskamp" 13. November: Karl Rieger verstorben, Neugründer des DRK 15. November: Kindergarten St. Laurentius feiert 35. Geburtstag November: JHG, offizielle Übergabe des elektronischen Klassenzimmers netd@ys 2003 24. Januar: Zum Herdfeuerabend zu Gast bei Familie Schulze-Mönking in Bredenbeck. Friedhelm Wacker berichtet über persönliche Erlebnisse mit Anton Aulke. 16. Februar: „Zerbrochen sind die Fesseln des Schlendrians“, Besuch der Ausstellung im Landesmuseum. 20. Februar: Vortrag von Klaus Köster über „Justus Grunert“ Wanderung durch Westfalen 19. März: Auf der MV werden Martin Lütkemann (Geschäftführer) und Dieter Ashoff (Kassierer) in den Vorstand des HV gewählt. Hubert Hartz als Geschäftsführer seit 1977 und Leni Wiesker als Kassiererin seit 1988 scheiden nach vieljähriger Tätigkeit aus und wechseln in den Beirat. Rüdiger Bausch hält einen Dia-Vortrag über die Denkmale in Senden 30. März: Dr. Hans-Hermann Steuhl wird nach 30 jähriger Amtszeit als Presbyter verabschiedet. 01. April: Anradeln der „Feierabendradler“ 03. April: Vortrag Dr. Norbert Korfmacher: „Zwangsarbeit in Westfalen“ zu einer Ausstellung im Foyer des Rathauses 28.05-01.06.: 1. Ökumenischer Kirchentag in Berlin wird von vielen Sendenern besucht. 18.-22. Juni: Jahresfahrt nach Quedlinburg mit folgenden Besichtigungen /Besuchen: Hildesheim, Nachtwächterführung in Q, Blankenburg (barocke Schlossgärten), Thale (Hexentanzplatz), Goslar (Grauhöfer Brunnen), Hahnenklee mit Stabkirche, Halberstadt (Dom), Brockenfahrt, Köhlerei Hasselfelde und Wolfenbüttel (Leibniz). 25.-27. Juli: Münsterlandtour per Fahrrad geht es 150 km ins nördliche Münsterland 14. September: Tagesausflug nach Düsseldorf und Kaiserswerth 14. Oktober: Besichtigung des Druckhauses der „Westfälischen Nachrichten“ November: Pastor Wilhelm Ausel feiert sein 25 jähriges Jubiläum als Pfarrer in St. Laurentius 02. November: Benefizkonzert zur Erfüllung der „Herzenswünsche“ kranke Kinder 11. November: Heinrich Bolte verzaubert die Heimatfreunde mit seiner Super-Dia-Show über das Virgental in den Hohen Tauern im Rathaussaal 25. November: Besuch der Ausstellung „Sakrale Gewänder“ in der St. Laurentiuskirche 04. Dezember: Beginn der Ausbauplanung des Dachbodens im Ev. Gemeindezentrum 2004 Januar: 1.785 Unterschriften an Werner Jostmeier überreicht; Gemeindeelternrat und die Vertreter der Kindergärten wehren sich gegen die geplante Kürzung der Sachkostenpauschalen in Kindergärten 06. Februar: Herdfeuerabend mit Heinz Wietholt auf dem Hof Osthues in Schölling Februar: katholischer Kindergarten St. Franziskus wird 30 Jahre alt 10. März: MV mit dem Auftritt der plattdeutschen Gesangs- und Tanzgruppe unter Ltg. von Karl Kürten. Vortrag von Kaplan Jochen Reidegeld über den „Roten Keil“ 16. März: Super-Visions-Show von Heinrich Bolte im Rathaussaal über der Groß Venediger Höhenweg 21. März: Besuch des Picasso Museums in Münster März: Regenrückhaltebecken in "Alter Fahrt" - Kostengünstigste Lösung erhält Zustimmung März: Austausch mit Schülern aus Koronowo läuft an - Drei weiterführende Schulen aus Senden beteiligen sich am Austausch März: Marienschule ab Sommer offene Ganztagsschule - Angebote von Kochen bis Computer 22. April: Besuch der Arena auf Schalke 31.April: Maibaum aufstellen - Fröhliches Volksfest am Laurentiusbrunnen April: Modell Senden schließt Jugendeinrichtungen "Bauhof", "Juke" und "Butterfly" 28. Mai: Besuch der Radlergruppe von Senden a. d. Iller in Senden Mai: Hallenbadbauprojekt wird europaweit ausgeschrieben 03. Juni: Die Jahreshauptversammlung des „Sendener Modells“ beschließt dessen Auflösung 09.-13. Juni: Jahresfahrt nach Augsburg mit folgenden Besichtigungen /Besuchen: „Augsburger Puppenkiste“, Nördlingen, Harburg, Fuggerei, Brechtmuseum, Kloster Andechs am Ammersee und Stadtbesichtigung von Würzburg. Juni: Der Agenda - Prozess schreitet voran. Die AG „Beschilderung“ ASS unter der Ltg. von Reinhold Knümann stellt erste Ergebnisse für die Beschilderung von Denkmalen, Straßenschildern und historischen Stätten vor. Juni: DRK-Bewegungskindergarten "Am Schloss" feiert 10-jähriges Jubiläum Juni: Hof Schulz Austrup-Streyl zieht um und macht Platz für das Wohngebiet Wienkamp. Der Name wurde vom HV befürwortet. 05. August: Mittagstisch für Alleinstehende und Senioren im evangelischen Gemeindezentrum feiert zehnjähriges Bestehen. 28. August: Sendener Lichterabend verzauberte wieder Tausende Besucher 01. September: Karin Haumann-Gruchot ist neue Schulleiterin an der Bonhoeffer-Grundschule 11. September: Sendener Pfadfinder feiern 30-jähriges Bestehen 11. September: Senden erhält den European Energie Award; Präsentation in Bonn 12. September: IV. ökumenisches Gemeindefest, HV mit Luftballonwettbewerb beteiligt September: Steverschützen Senden feiern 40-jähriges Jubiläum September: "Haus der Generationen" feierte Jubiläum; die "Kita Pinocchio" und "Haus Martin" sind seit zehn Jahren gemeinsam in einem Gebäude 01. Oktober: Montana-Hotel am Autohof offiziell wird eröffnet 31.Oktober: Im Rahmen eines Festgottesdienstes wird der Gründung des Ev. Posaunenchores vor 50 Jahren gedacht Oktober: Die Postfiliale am Anton-Aulke-Ring wird aufgelöst und in eine privat betriebene Postagentur bei Brox umgewandelt. 09. November: Thema des Stammtisches ist: Regelung im Alter z.B. Patientenverfügung /Testament 12. November: Verleihung des Umweltpreises im Rathaus November: Bauausschuss beschließt mehrheitlich die Fortführung der Planung zur Anbindung der Biete an die Münsterstraße 04. Dezember: Neue Beleuchtung für den Weihnachtsmarkt und die Weihnachtszeit Dezember: Gemeinde erhält 151.000 € Fördermittel zusätzlich zum Bau des Hallenbades (insgesamt 331.000 €) 2005 Januar: Audienz von Kaplan Jochen Reidegeld bei Papst Johannes-Paul II. Er wurde wegen seines Engagements zum Schutze der Kinder vor Prostitution („Roter Keil“) empfangen Die Gemeinde Senden bemüht sich um Zuschüsse für die Erhaltung des „Wohnhauses Palz“, da es sich hier um ein denkmalgeschütztes und für die Gemeinde historisch wertvolles Gebäude handelt. Es beherbergte von 1811-13 die Zollstation zwischen Preußen und Frankreich. 11. Januar: Im Rahmen des Stammtisches erläutert Holger Bothur vom Sendener Sozialamt die neue Rechtslage der Hartz IV Gesetzgebung. 01. Februar: Marcus Engemann als Web-Designer entwirft zusammen mit dem Vorstand des HV ein Konzept für einen neuen Internetauftritt. 11. Februar: Herdfeuerabend bei Familie Aldenhövel in Gettrup mit Rainer Schepper. 09. März: MV mit Vortrag von Hans-Peter Boer über „1200 Jahre Bistum Münster“. 16. März; Tagesausflug zu Karmann nach Osnabrück mit anschließender Stadtrundfahrt und der Besichtigung des Friedensaals im Rathaus. 14. Mai: Schiffsausflug auf dem DEK mit der St. Monica III 25.-29. Mai: Jahresfahrt nach Freiburg mit folgenden Besichtigungen /Besuchen: Worms, Elsass mit Colmar, Kayserberg (Albert Schweizer Geburtshaus), Riquewihr, Titisee, St. Peter (Bibliothek), Hinterzarten (Käserei), Feldberg, Weinfest in Ihringen und Stadtführung in Darmstadt. |