Pfarrer Bernhard Lücke (1879-1961)

Pfarrer Bernhard Lücke wurde er am 28. April 1879 in Stevern geboren und machte als Alumnus des Collegium Ludgerianum am Gymnasium Paulinum sein Abitur.

 

Am 18. Juni 1905 wurde er durch Bischof Hermann Dingelstad zum Priester geweiht. Lücke war ein Mann von einer gesunden Geistigkeit und Individualität, nüchtern, klar und entschieden im Urteil; er besaß einen ausgeprägten Sinn für Gerechtig­keit und war von 1931 bis 1959 als Pfarrer in Senden tätig. In diesen schweren Jahren wurde er zum „Vater der Gemeinde“. Die   Gemeinde schätzte ihn als Lehrer und Erzieher der Kinder.* Auch die evangelischen Christen schätzen ihn sehr, da er ihnen u.a. in der Notzeit die St. Laurentiuskirche für ihre Gottesdienste anbot. Für die Besatzungsmächte 1945 war er ein vertrauenswürdiger Ratgeber. Auf seinen Rat hin wurde Franz Schulze Höping zum ersten Nachkriegsbürgermeister berufen**. Besonders am Tage des 25jährigen Ortsjubiläums (1956) wurde die Wertschätzung des Pfarrers deutlich. An diesem Tage erhielt er als Erster die Ehrenbürgerschaft der Gemeinde Senden.

Pfarrer Lücke starb am 13.2.1961 in Senden. Seine letzte Ruhestätte ist auf dem St. Laurentiusfriedhof unter dem Großen Friedhofskreuz.

* Westfälische Nachrichten v. 15.2.1961

** Chronik von Bernhard Lücke

 

letzte Änderung:

23.05.2017

 

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