Heimatverein Senden e.V.

Die vier Elefanten symbolisieren die vier Ortsteile von Senden

Heimatverein - warum?

 

 

 

 

 

Seit der kommunalen Neugliederung 1975 besteht die Gemeinde Senden aus den vier Ortsteilen Senden, Ottmarsbocholt, Bösensell und Venne. Nicht erst mit diesem Datum, aber spätestens dann, wurde für viele Menschen deutlich, die lokalen Gegebenheiten aufzuarbeiten und für die Nachwelt präsent zu halten. Fotoarchive, Bibliotheken heimatlichen Schrifttums, historische Ausarbeitungen, Familien und Hofgeschichten sind nur einige Beispiele für die Realisierung dieser Aufgabe.
Der Heimatverein Senden ist 1948 gegründet worden und hat damit an die Tradition des seit 1930 existierenden Verkehrs- und Verschönerungsvereins angeknüpft. Nach dem Ende des II. Weltkriegs 1945 wurde diese Zielsetzung dringlicher denn je, da ja traditionelle Identifikationsmerkmale durch die Ideologie des III. Reiches verschüttet wurde. Die "Poalbürger" wollten in dieser ersten Phase einen unpolitischen Verein, der sich um Brauchtum, Denkmalspflege und die Geschichte in Senden kümmern sollte. Erst in der Zeit des Aufbruchs und des Wirtschaftswunders in den fünfziger Jahren nahm der Verein auch zu politischen Fragen der Ortskernsanierung, Flurbereinigung und des Bebauungsplans Stellung. Man war jedoch nicht nur Kritiker, sondern legte auch selbst Hand an. Die Vereinsmitglieder planten und realisierten Wanderwege und halfen u.a. bei der Begrünung der Neubaugebiete. Es wurde versucht, durch Einsicht in Kirchen- und Schulchroniken genealogische Zusammenhänge transparent zu machen und Licht in vergangene Strukturen zu bringen. Wissenschaftliche Referate und ein breitgefächertes kulturelles Angebot haben dazu beigetragen, den Bürgern eine neue sachlich fundierte Identifizierungsmöglichkeit zu geben. Archäologie und Studien in überörtlichen Archiven vertieften dieses Wissen. Hinzu kam das soziale Engagement zur Integration der Neubürger, die durch Flucht und Vertreibung, aber auch durch berufliche Zwänge, in Senden ein neues Zuhause gefunden hatten. Ausflüge in die Region, zu historisch interessanten Städten in Deutschland und dem benachbarten Ausland vertieften und erweiterten den Horizont der Heimatfreunde.

Das Ev. Gemeindezentrum (1992) beherbergt heute u.a. das Archiv des des Heimatvereins

Die Aufgaben des Heimatvereins liegen also in der Pflege der plattdeutschen Sprache, der Landschaft und des unmittelbaren Lebensraumes in all seinen Facetten. Man setzt sich für die Erhaltung der Bau- und Bodendenkmale ein. Organisiert Diskussionsabende zu aktuellen Themen. Bietet Fuß- und Radwanderungen an, die neben der Erkundung des eigenen Lebensraums auch der körperlichen Fitness dienen. Der Heimatverein heute ist ein Zusammenschluss von Bürgerinnen und Bürgern, die sich für ihre alte oder auch neue Heimat interessieren und - wenn gewünscht - unter Zuhilfenahme der umfangreichen Archive, selbst zu "Heimatforschern" werden. Durch die Mitgliedschaften im Kreisheimatverein Coesfeld und im Westfälischen Heimatbund Münster ist der Verein auch überörtlich vertreten und in der Lage, wissenschaftliche und organisatorische Kontakte zur Klärung bestimmter Probleme herzustellen.
Zur Realisierung dieser aufgeführten Ziele und Aufgaben, ist der Heimatverein Senden e.V. gut gerüstet.
Wir würden uns freuen, mit diesem Internetauftritt das Interesse am Heimatverein geweckt zu haben und freuen uns auf Ihre Resonanz.
Über Anregungen, Zusätze etc. sind wir sehr dankbar.

Der Vorstand

 

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Kontakt

Heimatverein Senden

Martin Lütkemann, Geschäftsführer

Jessener Str. 6
48308 Senden

 

letzte Änderung:

12.04.2017

 

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+49 2597 1490

martin.luetkemann@

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